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HowTo: Bokeh mit Photoshop

Dies ist ein Gastartikel von Stefan Binder

Oft hat man ein schönes Foto, aber es fehlt einem einfach der letzte Schliff. Oft ist das ein geiles Bokeh, dass dem Bild das Sahnehäubchen aufsetzt. Fangen wir an:

Zu allererst erstellen wir uns eine leere Photoshop Datei mit den Maßen 1000 x 1000px.
In dieser werden wir nun unseren Bokehpinsel erstellen. Wir nehmen das Kreisformenwerkzeug und halten die Shifttaste gedrückt, während wir einen möglichst großen Kreis ziehen. Als Farbe des Pinsels ist 50% Grau am besten geeignet, da ein schwarzer Kreis im späteren Bild keine Transparenz aufweisen würde. Danach reduzieren wir die Deckkraft noch auf etwa 60%.

Ein normaler Bokehbobbel ist am Rand immer etwas dunkler als im Rest des Kreises. Deshalb gehen wir in die Ebeneneigenschaften und fügen einen Schein nach außen hinzu.
Dazu nehmen wir Schwarz oder ein sehr dunkles grau und senken die Deckkraft von 100% ein wenig herab. Stellt den Rest so ein, dass ihr einen weichen Verlauf des Randes bekommt, mit dem Überfüllen- und Größenwert. So sollte der Pinsel dann bei euch ungefähr aussehen.

Diesen Pinsel speichern wir jetzt als Pinselspitze ab, indem wir auf Bearbeiten> Pinselvorgabe festlegen gehen. Da könnt ihr euren Pinsel dann benennen und bestätigt das ganze mit OK.

Bevor wir nun damit anfangen, das von uns ausgesuchte Bild mit dem neuen Bokeh zu versehen, müssen wir die Pinseleigenschaften einstellen. Das machen wir in den Pinselvorgaben im Reiter Pinsel, wo wir dann unseren eben erstellten Pinsel auswählen. Wir müssen jetzt die Einstellungen so wählen, dass eine möglichst natürlich wirkende Streuung der Bokehkugeln erreicht wird. Das erreichen wir durch spielen mit dem Deckkraftjitter, dem Anzahljitter und der Streuung. Den Abstand stellen wir auf 100% ein und dann kann das ganze im Prinzip schon losgehen.

Wir öffnen das zu bokehende Bild und fangen mit dem Pinsel an, an den Stellen zu malen, auf denen wir die Bobbel haben wollen. Das ganze wird natürlich auf einer neuen Ebene gemacht, damit wir komplett non-destruktiv arbeiten. Den Ebenenmodus stellt ihr dann auf Ineinanderkopieren. Damit das ganze dann noch an Realismus gewinnt, wird die Bokehebene ganz schwach mit dem Gauschen Weichzeichner weichgezeichnet.

Das ganze sieht dann am Ende so aus.

Natürlich könnt ihr auch noch andere Formen als Bokehpinsel nehmen, die z.B. 5 Ecken haben, das ist ja von Objektiv zu Objektiv verschieden.

Download der Bokeh Pinselspitze

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